Juni 2018

Jahresausflüge der Freiwilligen nach Werdenberg

Tagesausflug ins Hochmittelalter
Der traditionelle Jahresausflug der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Spitex-Fördervereins Thurvita führte diesmal ins hochmittelalterliche Städtchen Werdenberg im St. Galler Rheintal. Vizepräsident Martin Giger betonte auf den an zwei Tagen durchgeführten Carfahrten den hohen Stellenwert der Freiwilligenarbeit im Dienste einer alternden Bevölkerung. “Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen wie Sie unzählige Stunden Freiwilligenarbeit leisten. Es ist aber auch nicht selbstverständlich, immer wieder neue Freiwillige zu finden. Dafür jüngere Pensionierte zu begeistern, wird leider immer schwieriger”, lautete die Botschaft von Martin Giger an die Teilnehmenden
Sie singen, musizieren und spielen mit Betagten und Demenzkranken in den Alters- und Pflegezentren der in Wil, Rickenbach und Wilen tätigen Thurvita. Sie begleiten Betagte beim Einkaufen, auf dem Weg zum Arzt oder in die Kirche. Sie engagieren sich als Busfahrer für die Ausflüge oder als Orgelspieler beim Gottesdienst im Sonnenhof. Kurzum: Die über 120 Freiwilligen des Fördervereins schenken anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, Zeit und unterstützen dabei das professionelle Pflegepersonal. Der Lohn für deren Engagement ist die Freude und Dankbarkeit der Menschen in den verschiedenen Thurvita-Institutionen. Auf dem mit einem feinen Mittagessen verbundenen Jahresausflug werden die Ehrenamtlichen für ihren grossen Einsatz jeweils zusätzlich belohnt.
Nach dem Kaffeehalt in Wildhaus schlenderten die Teilnehmenden auf einem Rundgang unter kompetenter Führung durch das historische Städtchen Werdenberg, das zu den wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen Holzbau-Siedlungen Europas zählt. Nach dem von einem Duo musikalisch umrahmten Dessert blieb vor der Rückfahrt noch Zeit für einen Spaziergang um den idyllischen Werdenberger See.

Die Führung durch das Städtchen Werdenberg mit seiner acht Jahrzehnte umfassenden Geschichte sorgte bei den Teilnehmenden für so manches Aha-Erlebnis.

Text und Bilder Freddy Kugler

Erika Wenger 27. Juni 2018

Lotto in der Fürstenau

Im Zusammenhang mit den monatlichen Spielnachmittagen findet im Pflegezentrum 5 mal im Jahr ein Lottospiel statt. Die Bewohner und Bewohnerinnen schätzen diese Anlässe sehr. Martin Giger amtet jeweils als Spieleiter. Er ruft die Zahlen aus und eifrig werden diese auf den Karten gedeckt. Wer zuerst eine Reihe voll hat, ruft «Lotto» und erhält einen Preis. Weiter geht es dann mit 2 Reihen. Der Preis wird etwas wertvoller. Und bei einer vollen Karte (3 Reihen) gibt es einen noch etwas grösseren Preis. Diese Preise werden jeweils von der Thurvita gesponsert und liebevoll eingepackt von Daniela Rechsteiner.
Unsere Freiwilligen helfen den Spielenden wo Hilfe gebraucht wird. Manchmal gibt es noch zusätzlich Unterstützung von Jugendlichen aus der evangelischen Kirche, welche sich so ihre Creditpoints verdienen.So ergibt sich jedes Mal ein gemütlicher Nachmittag mit den Senioren und den Freiwilligen zusammen und die Zeit vergeht im Flug.

Erika Wenger  22. Juni 2018

Stricknachmittag im Sonnenhof

Unter der kundigen Leitung von Edith Meyerhans und Ursula Zbinden findet im Sonnenhof jeden Mittwoch ein Stricknachmittag statt, wo kleinere und grössere «Kunstwerke» entstehen
In der Ausstellung beim Haupteingang, rechts vor dem Cheminéeraum, können die Handarbeiten bewundert und auch erworben werden. Es ist einen fröhliche Gruppe, die sich allwöchentlich am Mittwoch trifft. Unterbrochen wird die Runde jeweils durch einen von der Thurvita gesponserten Kaffee, Tee oder ein beliebiges Getränk.
Solche Anlässe sind bei den Besucherinnen sehr beliebt. Ist es doch eine willkommene Abwechslung im wöchentlichen Alltag.
Im Namen des Spitex Fördervereines bedanke ich mich bei den beiden Leiterinnen für ihren wertvollen Einsatz und wünsche der ganzen Gruppe noch viele gemeinsame frohe Stunden.

Beatrice Täschler

Erika Wenger 16. Juni 2018

«Früher ass man, was auf den Tisch kam»

(Artikel in den Wiler Nachrichten vom 14.6.2018): Täglich frisches Gemüse, Fleisch und Beilagen. Dies garantieren Spitex-Mahlzeitendienst und Thurvita. Da Angebot besteht bereits seit zwanzig Jahren.

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«Früher bestellte man ‘Essen’. Man wusste nicht, was kam», erinnert sich Thurvita Küchenchef Philipp Wettach. «Damals galt: Man isst, was auf den Tisch kommt. Zu Hause konnte man ja auch nicht wählen », ergänz Christian Krebs vom Spitex-Förderverein. Das hat sich geändert. Andreas Bucher, Leiter der Thurvita Hotellerie: «Wir bieten an sieben Tagen ein Tagesmenü, ein Vegimenü und einen Wochenhit.» Auch Salat, Suppe und Dessert sind frei wählbar.

 

Andere Anbieter liefern das Essen warm für den sofortigen Konsum. Dagegen werden die Thurvita Menüs kalt angeliefert. Der Kunde entscheidet selber, wann er essen mag und bereitet die Mahlzeit im Backofen oder Mikrowave zu; ohne Verlust an Nährwert oder Vitaminen. Zudem: Die Thurvita Köche wissen, was alte Menschen mögen. Auch Laktose- oder glutenfreie Speisen sind im Angebot.

 

28 Mitglieder des Fördervereins liefern die Mahlzeiten nach Hause. Christian Krebs: «Zurzeit haben wir genug freiwillige Fahrer. Doch weil die Nachfrage steigt, freuen wir uns über jeden neuen Helfer. Telefon genügt.»

 

Spitex Mahlzeitendienst
Glärnischstrasse 46,
9500 Wil
Tel. 071 913 43 00
www.thurvita.ch
www.spitex-foerderverein.ch