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Alle Termine für 2022

Das neue Jahr beginnt und der Spitex Förderverein hat sich optimal darauf vorbereitet. Alle allgemeinen Aktivitäten finden sich im Terminplan 2022, der als PDF runter geladen werden kann. Die speziellen Termine für den Bereich Musizieren, sind in einem Extra-Muszierplan 2022 festgehalten, auch dieser kann als PDF herunterladen werden.

Freiwilligeneinsätze im Alter sind sinnstiftend

In einer Medienmitteilung hat der Spitex-Förderverein Thurvita rüstige Altersgenossen zur Unterstützung aufgerufen. Das lokale Nachrichtenportal Hallo Wil hat dies übernommen und der Artikel wurde oft gelesen.

Nach vielen Monaten Corona-Pause dürfen Freiwillige die Arbeit in Alters- und Pflegeheimen wieder aufnehmen. Man fühle sich den Bewohnerinnen und Bewohnern verpflichtet und wolle Hilfe anbieten. Dies gelänge aber nur mit genügend Ehrenamtlichen, wie Martin Giger vom Spitex-Förderverein Thurvita in einer Medienmitteilung schreibt.

Unter dem Titel «steigende Lebenserwartungen» veröffentlichte der Philosoph Ludwig Hasler, er fände es «Irrsinn mit 65 in den Ruhestand zu treten». Die Älteren sollten sich selber helfen, das mache glücklicher, denn die Lebenserwartung in der Schweiz hat sich massiv verändert. Es sei nicht mehr mit 60 oder 65 Jahren Schluss. Männer würden durchschnittlich 82 Jahre alt, Frauen 85. Tatsächlich aber bereite diese Entwicklung den meisten Menschen Mühe. Nicht das Älterwerden an sich, sondern dass sie nicht recht wüssten, was mit den zusätzlichen 20 Jahren anzufangen ist. Das sei eine neue Herausforderung. Mit Nichtstun habe das menschliche denn auch Genom keine Erfahrung, immerhin seien die Vorfahren des heutigen Menschen Bauern und Handwerker. Da habe es stets für alle zu tun gegeben, auch für die Ältesten. Nach der Arbeit warte heute denn auch nicht das Sterbebett, sondern ein langer Lebensabend. Das bedeute etwa 25 Jahre Ausruhen – eine «bescheuerte Perspektive» wenn es nach Ludwig Hasler geht. Man sei heute aktiver, fitter, gesünder, lebenslustiger im Alter.

Spitex-Förderverein Thurvita sucht Freiwillige

Diese philosophischen Gedanken leiten denn auch über zum Anliegen von Martin Giger, dem Verantwortlichen des Spitex-Fördervereins Thurvita. Man fühle sich nach vielen Monaten coronabedingter Unterbrechung der Freiwilligenarbeit verpflichtet, den älteren Menschen wo immer nötig Hilfe und Unterstützung anzubieten. Dies gelänge aber nur, wenn sich genügend ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung stellen würden. Derzeit sind es 135 Freiwillige, ein paar mehr Hände dürften aber nicht schaden.

Konkret setzt sich der Spitex-Förderverein aus folgenden Sparten zusammen:

  • Begleitung und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Häusern der Thurvita: Alterszentrum Sonnenhof – Pflegezentrum Fürstenau – Pflegewohnungen Bergholz – Engi – Rosengarten.
  • Begleitung und Betreuung im Ambulanten Bereich: für alleinstehende Personen zu Hause.
  • Mahlzeitendienst: Lieferung von täglichen Mahlzeiten aus der Küche des Alterszentrum Sonnenhof.
  • Fahrer: für Ausflüge der Bewohnerinnen und Bewohner der Thurvita-Häuser mit hauseigenem Bus.

Interessierte dürfen sich bei Martin Giger direkt melden:

Martin Giger, 071 923 50 07, martin.giger@thurweb.ch

Terminplan 2021 online

Dieses Jahr hat es, Covid-19 bedingt, etwas länger gedauert, aber die Qualität ist dieselbe: Der Plan aller Aktivitäten für Mitglieder des Fördervereins ist ab sofort online. Die übersichtliche Liste wurde von Martin Giger gestaltet.

 

Terminplan 2021 (PDF herunterladen)

Spitex-Mahlzeitendienst: Welcome back!

Jetzt sitzen wieder sie am Steuer: Die freiwilligen Fahrer des Spitex Fördervereins sind wieder auf Achse, um den Kunden des Mahlzeitendienstes das Essen nach Hause zu bringen. Danke vom Herzen! Nach rund zehn Wochen Corona-Zwangspause führen die 26 Seniorinnen und Senioren ihre freiwillige Tätigkeit weiter. Obwohl das Coronavirus noch nicht aus der Welt geschaffen ist, hat jede und jeder von ihnen bewusst “Ja” geantwortet auf die Frage, ob sie oder er wieder Mahlzeiten ausliefern wolle.

Willkommen zurück, liebe freiwilligen Fahrer des Thurvita Spitex Mahlzeitendienstes

Jetzt sitzen wieder sie am Steuer: Die freiwilligen Fahrer des Spitex Fördervereins sind wieder auf Achse, um den Kunden des Mahlzeitendienstes das Essen nach Hause zu bringen. Danke vom Herzen!#thurvita #thurvitaspitex #thurvitamahlzeitendienst #mahlzeitendienst #coronavirus #wil #wirsindwil #wilsindwir #thurvitaspitexförderverein #quarantäne

Gepostet von Thurvita am Dienstag, 26. Mai 2020

Schutz vor dem Coronavirus
Während der Zeit, in der die Freiwilligen aufgrund des Coronavirus nicht im Einsatz standen, lieferten während acht Wochen Mitarbeitende der Technischen Betriebe Wil die Mahlzeiten aus. In der restlichen Zeit übernahmen Mitarbeitende der Thurvita und Zivilschützer diese Aufgabe.

Wie gewohnt: Sind die Touren einmal verteilt, kommen die frischen Mahlzeiten aus der Thurvita-Küche in die Autos der Freiwilligen.

“Es sind Beziehungen entstanden”
Was hat der Lockdown bei den Freiwilligen ausgelöst? Wie funktionieren die Auslieferung und die Übergabe von Mahlzeiten zu Zeiten von Corona? Christian Krebs, Leiter der freiwilligen Fahrer des Spitex Mahlzeitendienstes, erzählt:

Das sorgfältige Beladen vereinfacht den Ablauf bei der Auslieferung.

Wertvoller Dienst
Thurvita ist sehr dankbar um den Einsatz der Freiwilligen. Sie haben selbst eine besondere Zeit hinter sich und nehmen ihr Engagement nun unter besonderen Vorzeichen wieder auf – nämlich unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen, also auch der Distanzregel. Das bedeutet unter anderem, dass die Mahlzeiten nun in der Regel im Milchkasten deponiert werden. Nur, wenn es nicht anders geht, findet die Übergabe persönlich statt. Auch sind die Touren jetzt grösser, weil die Bestellungen um 50% zugenommen haben.

Alard du Bois-Reymond, CEO der Thurvita, begrüsst Christian Krebs, Leiter der freiwilligen Fahrer des Spitex Fördervereins.

Den Coronavirus gibt es immer noch – die Freiwilligen sind dennoch gerne wieder im Einsatz.

Bereit für den Einsatz – selbstverständlich mit reichlich Desinfektionsmittel.

Text und Fotos: Arianna Maineri