Aktuelles

Ein Bus für mehr Mobilität, Abwechslung und Lebensfreude

Vor drei Jahren durfte sich der Spitex-Förderverein Thurvita an der Finanzierung eines neuen Thurvita-Busses beteiligen. Seither ermöglicht der Kleinbus den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrums Sonnenhof zahlreiche Ausflüge und gemeinsame Erlebnisse ausserhalb des gewohnten Alltags.

Dank des grossen Engagements unserer freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer wurden mit dem Bus inzwischen rund 4’700 Kilometer unfallfrei zurückgelegt. Jede Fahrt bedeutet mehr als nur Mobilität – sie schafft Begegnungen, fördert die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und bringt Abwechslung und Freude in den Alltag der Seniorinnen und Senioren.

Der Thurvita-Bus ist ein sichtbares Zeichen für das Engagement des Spitex-Fördervereins Thurvita. Mit rund 100 Freiwilligen unterstützen wir Menschen an verschiedenen Thurvita-Standorten – im Alterszentrum Sonnenhof, im Pflegezentrum Fürstenau, in den Pflegewohnungen Rosengarten in Rossrüti, in der Demenz-Wohngruppe Bergholz sowie in der Engi in Wilen.

Unsere Freiwilligen schenken Zeit und Aufmerksamkeit: Sie begleiten Spaziergänge, organisieren Spielnachmittage, fahren Ausflüge oder bringen Mahlzeiten bis vor die Haustüre. Mit ihrem Einsatz schaffen sie wertvolle Begegnungen und tragen wesentlich zur Lebensqualität der betreuten Menschen bei.

Darüber hinaus ermöglichen Spenden besondere Angebote wie Konzertnachmittage oder weitere Aktivitäten, die den Alltag bereichern.

Möchten auch Sie unsere Arbeit unterstützen? Bereits mit einer Mitgliedschaft für 50 Franken pro Jahr helfen Sie mit, solche Angebote und das freiwillige Engagement des Spitex-Fördervereins Thurvita langfristig zu ermöglichen.

 

Text: Marietta Wismer

Bild: Arianna Maineri

30 Juni 2026  Erika Wenger

Sommerausflug des Spitex-Förderverein Thurvita

Der Sommerausflug des Spitex-Fördervereins Thurvita führte die Fahrerinnen und Fahrer des Mahlzeitendienstes in diesem Jahr nach Meersburg am Bodensee. Neben einer Stadtführung blieb auch Zeit für Geselligkeit und individuelle Entdeckungen.

Jeweils im Vorsommer bedankt sich der Spitex-Förderverein Thurvita bei seinen rund hundert Freiwilligen mit einem Tagesausflug. Die engagierten Helferinnen und Helfer sind in den Bereichen Alterszentrum Sonnenhof, Pflegezentrum Fürstenau, Pflegewohnungen, Ambulanter Bereich sowie Mahlzeitendienst tätig und leisten einen wertvollen Beitrag für die Bevölkerung.

Für die Fahrerinnen und Fahrer des Mahlzeitendienstes führte der diesjährige Ausflug per Car und Autofähre nach Meersburg, der «Perle des Bodensees».

Der heutige Tourismus-Magnet am Bodensee mit einer Ober- und einer Unterstadt war noch in den 50er Jahren ein armes Bauerndorf. Der ältesten noch ganzjährig bewohnten deutschen Burg, hoch über dem See, drohte einst die Schleifung. Seit dem 19. Jahrhundert befindet sie sich in Privatbesitz. In dieser starb 1848 die berühmte deutsche Schriftstellerin und Komponistin Annette von Droste-Hülshoff.

Von der langen Geschichte des Meersburger Weinbaus zeugt im Vineum Bodensee-Museum der noch immer funktionsfähige Heilig Geist-Torkel aus dem Jahr 1607, der als einer der grössten und ältesten Weintorkel Europas gilt.

 

Nach dem Mittagessen in einem der vielen Restaurants am See blieb noch etwas Zeit, auf eigne Faust durch das Städtchen mit einst 17 Stadttoren zu schlenkern und die Geselligkeit zu pflegen.

Beitrag Freddy Kugler 17. Juni 2026

Erika Wenger

14. Mitgliederversammlung des Spitex Fördervereins

Der Spitex-Förderverein Thurvita leistet in enger Zusammenarbeit mit der Thurvita Freiwilligenarbeit für betagte und gebrechliche Menschen in den Heimen sowie in deren eigenen vier Wänden. An der 14. Mitgliederversammlung im Alterszentrum Sonnenhof in Wil wurde einmal mehr aufgezeigt, wie die rund hundert Freiwilligen mit ihren engagierten Einsätzen Freude und Abwechslung bringen und für wertvolle Begegnungen sorgen.

Vizepräsidentin Marietta Wismer (Wilen) durfte an der Mitgliederversammlung 102 Mitglieder begrüssen. Der erkrankte Präsident Dr. med. Urs Germann (Wil) wurde in Abwesenheit für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt.

 

Fünf Tätigkeitsbereiche

Der in Wil und Wilen tätige Förderverein ist in fünf Bereiche (Alterszentrum Sonnenhof, Pflegezentrum Fürstenau, Pflegewohnungen, Ambulanter Bereich und Mahlzeitendienst) aufgeteilt. Zu den Aktivitäten im Dienste älterer Menschen zählen Spiel- und Lottonachmittage, Spaziergänge und Gespräche sowie das Stricken, Singen, Musizieren, Spielen und Vorlesen, wobei sich oft tiefe Beziehungen entwickeln. Der Mahlzeitendienst mit zwei Dutzend Fahrerinnen und Fahrern lieferte 2025 rund 22‘000 Hauptmahlzeiten aus, die vom Küchenteam im Sonnenhof zubereitet wurden. Weitere Freiwillige sind jederzeit herzlich willkommen.

Corinne Dähler, CEO der Thurvita, informierte die Anwesenden über das vergangene Geschäftsjahr. So war von ihr zu erfahren, dass die Einsprache beim Demenzzentrum Rosengarten in Rossrüti beigelegt werden konnte, so dass die Vorbereitungsarbeiten für die Baueingabe in Angriff genommen werden können. Das neue Demenzzentrum sollte etwa 2032 eröffnet werden.

 

Vizepräsidentin Marietta Wismer

CEO Thurvita Corinne Dähler

 

Lottomatch als geselliger Abschluss

Nach der Mitgliederversammlung und dem Dessert klang der Abend mit dem zur Tradition gewordenen Lottomatch aus, wobei es attraktive Preise zu gewinnen gab.  

Lottomatch als geselliger Abschluss

Text  Friedrich Kugler

Bilder  Katharina Otte /Thurvita

Erika Wenger 6. April 2026

Thurvita im Gespräch: Von Enkeltricks bis Liebesbetrug

Die Online-Webseite “Wil24” hat eine Veranstaltung von Thurvita besucht und Claudia Vamvas hat dazu einen informativen Beitrag veröffentlicht. https://wil24.ch/articles/350971-thurvita-im-gespraech-von-enkeltricks-bis-liebesbetrug

Über hundert Personen besuchten am Donnerstagabend, 27. November, die Veranstaltung «Sicherheit im Alter» im Thurvita Sonnenhof in Wil. Referent Urs Bücheler von der Kantonspolizei St.Gallen begeisterte mit praxisnahen Beispielen und zeigte, wie man sich vor Cyberbetrug, Phishing und Einbrüchen schützt.

Von links: Corinne Dähler (CEO Thurvita AG) und Rosalba Huber (Mitglied Geschäftsleitung, Leiterin stationäre Leistungen) setzten in der Reihe «Thurvita im Gespräch» dieses Jahr mit dem Referenten Urs Bücheler den Fokus auf Sicherheit im Alter. Bild: wil24.ch / cv

Tipps für zu Hause

Referent Urs Bücheler (Leiter Fachdienst Sicherheitsberatung Kantonspolizei St.Gallen) bot den Zuschauerinnen und Zuschauern ganz konkrete Tipps für ihre Sicherheit im Alltag: Wertsachen nie sichtbar beim Eingang verstauen, Abwesenheiten nicht nach aussen zeigen, Türen konsequent sichern und die Handtasche stets vorne am Körper tragen. Zudem wies er darauf hin, dass Einbrüche im Kanton St.Gallen zunehmen und Täter gezielt Situationen nutzen, in denen Wohnungen unbewohnt wirken. Auch beim Umgang mit Bargeld riet er zu Vorsicht: Personen würden häufig beobachtet, wenn sie hohe Beträge abheben.

«Lieber ein E-Mail zu viel löschen»

Zum Thema Websites erklärte der Referent, wie täuschend echt falsche Login-Seiten wirken können. Links sollten immer von Hand eingegeben oder aus den Favoriten übernommen werden. Als Grundregel für E-Mails gab er dem Publikum mit: «Kein seriöser Dienstleister erhebt persönliche Daten per E-Mail.» Phishing-Mails und falsche Zahlungsaufforderungen seien am besten konsequent zu löschen – lieber einmal zu viel.

Der beste Schutz vor Betrug ist es, gut über die Gefahren informiert zu sein. Bild: wil24.ch / cv

Vom Enkeltrick bis zum digitalen Heiratsschwindler

Betrugsversuche über WhatsApp – etwa angebliche Nachrichten von Angehörigen – sind weit verbreitet. Auch beim Kauf und Verkauf im Internet werde häufig versucht, Opfer zu Vorauszahlungen zu bewegen: «Wenn jemand beispielsweise bei Tutti den Chat plötzlich auf WhatsApp verlagern will, ist das ein Warnsignal.» Eine deutliche Zunahme sieht die Polizei auch bei Romance Scam: Täter bauen emotionale Nähe auf, schildern Notlagen und fordern schliesslich Geld. Besonders Frauen sind betroffen, aber auch Männer geraten über Erpressungsseiten unter Druck.

Beim anschliessenden Apéro wurde das Gehörte angeregt diskutiert. Einige Teilnehmende erzählten von eigenen oder gehörten Erlebnissen mit Betrug und erkannten Situationen wieder, die im Vortrag thematisiert worden waren. Das Fazit fiel klar aus: Die Besucherinnen und Besucher schätzten die verständlichen, praxisnahen Tipps sowie die lebendige und humorvolle Art des Referenten sehr.

Wichtige Anlaufstellen

Mehr Informationen zu aktuellen Betrugsformen und Prävention:
Offizielle Meldestelle und Infos zu Cyberbetrug:
www.cybercrimepolice.ch
Hinweise der Kantonspolizei St.Gallen:
www.kapo.sg.ch
Schweizerische Kriminalprävention:
www.skppsc.ch