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Thurvita im Gespräch: Von Enkeltricks bis Liebesbetrug

Die Online-Webseite “Wil24” hat eine Veranstaltung von Thurvita besucht und Claudia Vamvas hat dazu einen informativen Beitrag veröffentlicht. https://wil24.ch/articles/350971-thurvita-im-gespraech-von-enkeltricks-bis-liebesbetrug

Über hundert Personen besuchten am Donnerstagabend, 27. November, die Veranstaltung «Sicherheit im Alter» im Thurvita Sonnenhof in Wil. Referent Urs Bücheler von der Kantonspolizei St.Gallen begeisterte mit praxisnahen Beispielen und zeigte, wie man sich vor Cyberbetrug, Phishing und Einbrüchen schützt.

Von links: Corinne Dähler (CEO Thurvita AG) und Rosalba Huber (Mitglied Geschäftsleitung, Leiterin stationäre Leistungen) setzten in der Reihe «Thurvita im Gespräch» dieses Jahr mit dem Referenten Urs Bücheler den Fokus auf Sicherheit im Alter. Bild: wil24.ch / cv

Tipps für zu Hause

Referent Urs Bücheler (Leiter Fachdienst Sicherheitsberatung Kantonspolizei St.Gallen) bot den Zuschauerinnen und Zuschauern ganz konkrete Tipps für ihre Sicherheit im Alltag: Wertsachen nie sichtbar beim Eingang verstauen, Abwesenheiten nicht nach aussen zeigen, Türen konsequent sichern und die Handtasche stets vorne am Körper tragen. Zudem wies er darauf hin, dass Einbrüche im Kanton St.Gallen zunehmen und Täter gezielt Situationen nutzen, in denen Wohnungen unbewohnt wirken. Auch beim Umgang mit Bargeld riet er zu Vorsicht: Personen würden häufig beobachtet, wenn sie hohe Beträge abheben.

«Lieber ein E-Mail zu viel löschen»

Zum Thema Websites erklärte der Referent, wie täuschend echt falsche Login-Seiten wirken können. Links sollten immer von Hand eingegeben oder aus den Favoriten übernommen werden. Als Grundregel für E-Mails gab er dem Publikum mit: «Kein seriöser Dienstleister erhebt persönliche Daten per E-Mail.» Phishing-Mails und falsche Zahlungsaufforderungen seien am besten konsequent zu löschen – lieber einmal zu viel.

Der beste Schutz vor Betrug ist es, gut über die Gefahren informiert zu sein. Bild: wil24.ch / cv

Vom Enkeltrick bis zum digitalen Heiratsschwindler

Betrugsversuche über WhatsApp – etwa angebliche Nachrichten von Angehörigen – sind weit verbreitet. Auch beim Kauf und Verkauf im Internet werde häufig versucht, Opfer zu Vorauszahlungen zu bewegen: «Wenn jemand beispielsweise bei Tutti den Chat plötzlich auf WhatsApp verlagern will, ist das ein Warnsignal.» Eine deutliche Zunahme sieht die Polizei auch bei Romance Scam: Täter bauen emotionale Nähe auf, schildern Notlagen und fordern schliesslich Geld. Besonders Frauen sind betroffen, aber auch Männer geraten über Erpressungsseiten unter Druck.

Beim anschliessenden Apéro wurde das Gehörte angeregt diskutiert. Einige Teilnehmende erzählten von eigenen oder gehörten Erlebnissen mit Betrug und erkannten Situationen wieder, die im Vortrag thematisiert worden waren. Das Fazit fiel klar aus: Die Besucherinnen und Besucher schätzten die verständlichen, praxisnahen Tipps sowie die lebendige und humorvolle Art des Referenten sehr.

Wichtige Anlaufstellen

Mehr Informationen zu aktuellen Betrugsformen und Prävention:
Offizielle Meldestelle und Infos zu Cyberbetrug:
www.cybercrimepolice.ch
Hinweise der Kantonspolizei St.Gallen:
www.kapo.sg.ch
Schweizerische Kriminalprävention:
www.skppsc.ch

Kochplausch für die Mitglieder des Spitex-Fördervereins

Leckeres Dreigang-Menü im Sonnenhof

Die Mitglieder des Spitex-Fördervereins Thurvita  tragen mit ihrem Jahresbeitrag nicht nur zur Freiwilligenarbeit im Dienste älterer und gebrechlicher Menschen bei, sondern profitieren auch von verschiedenen Aktivitäten. So bot sich den Mitgliedern an zwei Abenden die Gelegenheit, im Wiler Thurvita Alterszentrum Sonnenhof unter Leitung der Kochbrigade mit Chefkoch Philipp Wettach an der Spitze kostenlos an einem Kochplausch teilzunehmen. Grüppchenweise wurde in der blitzblanken Küche ein Herbstmenü mit drei Gängen zubereitet.

Nach vollbrachtem Werk setzten sich die Kursteilnehmenden im für die Öffentlichkeit zugänglichen Restaurant „Chez Grand Maman“ erwartungsfroh an den Tisch und konnten sich in einer gemütlichen Runde vom gelungenen Gemeinschaftswerk überzeugen. Der Abend bereitete den Hobbyköchinnen und -köchen viel Spass. Auf den Heimweg nahmen diese nicht nur gute Laune mit, sondern auch das Rezeptbüchlein zum Nachkochen der Speisen.                   

Text und Bilder  Friedrich Kugler

17. November  Erika Wenger

Einladung der ambulanten Freiwilligen

Am 26. September hatten wir im Sonnenhof Fest

Betreute und Freiwillige waren die Gäst.

22 Personen waren eingeladen

Wir durften vielmals danke sagen.

Alle haben es genossen.

Die Küche hat mit feinem Menue um sich geschossen.

Auch mit einem feinen Wein begossen.

und schön angestossen.

Sogar ein Lied gesungen.

Hat recht gut geklungen.

Äs isch mir alles eis Ding

Öb ich lach oder sing.

Danke dem Personal vom Sonnenhof!

Danke dem Vorstand vom

Spitex Förderverein Thurvita!

 

Text Rita Hottinger

Bilder Fredy Kugler

6. Oktober  Erika Wenger

Thurvita und Spitex-Förderverein am Dorfmarkt in Wilen TG:

Piaggio-Foodtruck als Hingucker

Am Freitag/Samstag, 5./6. September, lockte die Wiler Nachbargemeinde Wilen TG Jung und Alt ans grosse Strassenfest mit rund 50 Ständen und vielen Attraktionen. Bei schönstem Spätsommer-Wetter nutzte die Thurvita AG, an welcher auch Wilen beteiligt ist, die Gelegenheit, um jenseits der St. Galler Kantonsgrenze auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Dabei wurde gemeinsame Sache mit dem Spitex-Förderverein Thurvita gemacht, der gegenwärtig weitere Fahrerinnen und Fahrer für den Mahlzeitendienst sucht.

Der Piaggio APE-Foodtruck der Thurvita an einem sehr guten Standort war ein echter Hingucker, der die Besucherinnen und Besucher in seinen Bann zog. Betreut wurde der mobile Verkaufsstand mit den „Chez Grand Maman“-Produkten aus dem Alterszentrum Sonnenhof von Jean-Daniel Dürr, Leiter Restauration. Er zeigt sich rückblickend hoch erfreut über die vielfältigen Kontakte mit der Bevölkerung von Wilen. „Für einmal nicht am Schreibtisch zu sitzen, sondern sich mit Jung und Alt auszutauschen, steigert meine Energie und Motivation. Die Rückmeldungen von Bezügern von Thurvita-Dienstleistungen wie etwa dem Mahlzeitendienst sind für und sehr wertvoll“, zieht Dürr eine positive Bilanz.

Besonders dankbar zeigt sich Jean-Daniel Dürr über die grosse Unterstützung durch mehrere Freiwillige aus dem Kreis des Spitex-Fördervereins. Grosse Freude bereitet haben ihm in Wilen die begeisterungsfähigen Kinder, welche in Begleitung ihrer Eltern mit grosser Freude am Glücksrad drehten.

 

Text und Bilder von Friedrich Kugler

10. September 2025   Erika Wenger